Stalingrad,T. Plievier,16e dr.,gst.,442 blz. uitg. Kroonder

Stalingrad.
Een realistische roman over de verschrikkingen rond de slag om Stalingrad tijdens WOII.
Auteur: T. Plievier
Uitgever: F.G. Kroonder Bussem
16e druk
Goede gelezen staat
442 blz
Afmetingen: 16,8 cm hoog / 3,3 cm dik / 11,5 cm breed
De roman Stalingrad van Theodor Plievier ist een deel van een trilogie (Moskau, Stalingrad, Berlin) über WOII in Oost Europa. Op realistische, drastische wijze wordt in dit boek der ondergang van het zesde leger in de slag om Stalingrad, het lijden van de frontsoldaten, de gewonden en het leven van de stafofficieren in en van Generaalfeldmaarschallk Friedrich Paulus beschrieben. De misstanden, die de "kadaverdiscipline" veroorzaken wordt nauwkeurig en zonder pardon beschreven.

Op verzoek worden verdere detailfoto's toegezonden.

Het volgende wordt nog over het boek geschreven:
"Pliviers Roman hat keine Hauptperson – sein Held ist die gesamte 6. Armee. Deshalb schildert er die Erlebnisse von Soldaten aller Rangstufen in abgeschlossenen Episoden, in denen Plivier zeigt, wie unterschiedliche Menschen auf die katastrophalen Verhältnisse im Kessel reagieren. Immer wieder aber schildert Plivier die Gemeinsamkeit der Soldaten: sie alle haben auch ein wenig vom Nationalsozialismus profitiert. Ganz ohne Verantwortung für ihr Schicksal sind sie in Pliviers Augen damit nicht.
Dennoch werden Einzelschicksale emotional nachvollziehbar dargestellt. Es finden sich charakteristische Beispiele aller Dienstgrade. Richtungweisend sind der degradierte Strafkompaniesoldat August Gnotke, mit dem der Roman beginnt („und da war Gnotke“), sowie der Panzerkommandeur Oberst Manfred Vilshofen. Beide marschieren am Schluss des Romans Seite an Seite in die Gefangenschaft.
Plivier schildert, wie die Soldaten in ihrer aussichtslosen Lage, dem Hungertod preisgegeben, in behelfsmäßigen Quartieren nicht mehr wie Menschen leben können und deshalb auch jede Menschlichkeit vergessen.
Das skandalöse Schicksal der Verwundeten wird dokumentiert, die im sich verengenden Kessel von Stalingrad von Hauptverbandplatz zu Hauptverbandplatz weiter ziehen mussten, weil es keine Pferde und keine LKWs gab, um sie zu transportieren. Auch das Schicksal der vielen, die dabei verhungerten, erfroren oder einfach zurückgelassen wurden (z. B. im Bahnhofsgebäude von Gumrak), wird geschildert.
In einem gedanklichen Rückblick (nach dem letzten Rückzug ins Stadtgebiet von Stalingrad) auf die vorangegangenen Haltebefehle einer Höhe, dann des Flugplatzes von Pitomnik, schließlich des Tartarenwalles wird klar, dass Menschen-Verluste verursacht wurden, ohne dass die Lage sich verbesserte.
Die Stabsquartiere erscheinen dabei oft als Inseln der Ordnung, doch auch diese werden in die Flucht mitgerissen und in das allgemeine Elend.
Erst am Ende richtet Plivier seine Aufmerksamkeit auf General Paulus und seinen Stab. Als sie endlich erkennen, dass Hitlers Durchhaltebefehl sinnlos war und ein Verbrechen an ihren Untergebenen, sorgen sie nicht dafür, dass es zu einer geordneten Übergabe der Armee kommt, sondern sie kapitulieren nur für sich selbst und drücken sich damit vor ihrer Verantwortung.
Hermann Görings Rede über den Tod der Soldaten in Stalingrad wurde im Rundfunk übertragen und also auch im Kessel gehört. Für die Soldaten war das eine Leichenrede zu Lebzeiten und so erfuhren sie, dass man sie bereits abgeschrieben hatte. („.. Kommst du nach Deutschland so berichte, du habest uns in Stalingrad liegen gesehen, wie das Gesetz es befohlen hat“ …)
Auch die objektiven Daten des Rückzugs sind in der Handlung des Romans enthalten:
Der Durchbruch der sowjetischen Truppen am 19. November 1942 nordwestlich von Stalingrad, der Befehl zur „Einigelung“ der deutschen 6. Armee am 22. November 1942, die Schließung des Rings am 23. November 1942 werden dargestellt.

Die ständige Schrumpfung der 6. Armee durch russische Angriffe, Hunger, Kälte und Krankheit von 330.000 Mann am 19. November 1942 auf 190.000 am 10. Januar 1943 bis auf 91.000, die in Gefangenschaft gingen, wird vor Augen gehalten.

Das Angebot der Russen vom 8. Januar 1943 zur Kapitulation der deutschen Truppen per 10. Januar 1943, um 10:00 Uhr wird dokumentiert.

Die ständige Schrumpfung des Kessels und die Rücknahme der Hauptkampflinie nach dem Angriff der Russen ab dem 10. Januar 1943 bis 12. Januar 1943 wird beschrieben.

Der Befehl zum Halten des Brückenkopfes um Dorf und Flugfeld Pitomnik bis zur Räumung des Verpflegungsamtes findet Erwähnung.

Die Spaltung des Kessels in Stalingrad-Mitte und Stalingrad-Nord wird herausgearbeitet.

Die zufällige und unkoordinierte Kapitulation des Südkessels und später des Nordkessels, die Abfahrt des Feldmarschalls im PKW als „Privatmann“, während die gefangenen Truppen sich zu Fuß durch den Schnee vorarbeiten mussten, wird festgehalten.

Weite Passagen des Romans sind erheblich drastischer und aufrüttelnder als die folgenden Zitate:
„Ein halber Tagessatz! 50 Gramm Knäckebrot (eine Scheibe und dazu eine kleine Ecke), 8 Gramm Mittagskost (7 Erbsen), 25 Gramm Abendkost (einen Bissen Fleisch), 5 Gramm Getränke waren zu diesem Zeitpunkt der volle Tagessatz, und Wedderkop hatte nur einen halben Tagessatz erhalten.“„Eine Wegbezeichnung gab es noch, doch waren es nicht mehr die in den Boden gerammten Pfähle mit daran befestigten Strohwischen. Die waren als Brennholz weggeräumt worden, und jetzt ragten alle zwanzig, alle dreißig, alle vierzig Schritte, das eine mit Schenkel und breitem Beckenknochen, das andere mit Sprunggelenk und Huf nach oben, das eine kerzengerade, das andere schief in einem Schneehaufen steckend, abgenagte Pferdebeine als Wegzeichen auf.Die Schilderungen des Romans beruhen auf Zeitzeugen-Interviews und Dokumenten.
Nach der Darstellung von Victoria Paul [4] war Plievier Emigrant in der Sowjetunion und musste im Mai 1942 in Ufa die in sowjetische Hände gefallenen Briefe der Soldaten von Stalingrad psychologisch auswerten. Im Mai 1943 erhielt er in Moskau die Erlaubnis, den Roman Stalingrad zu schreiben. Vermutlich konnte er damals noch Überlebende der 6. Armee in Gefangenenlagern interviewen.
Die Interviews einiger der Überlebenden von Stalingrad durch den Journalisten Gerald Praschl [5] bestätigen die schlimmen Bedingungen für die Frontsoldaten, die fehlende Kameradschaft beim Überlebenskampf und die Frontferne des Generalfeldmarschalls Paulus."
  • Prijs bieden
  • Datum plaatsing 02-07-19
  • Conditie gebruikt
  • Adverteerder overvol
  • Type aangeboden
  • Adverteert sinds 10-10-2007
  • Plaatsnaam Winterswijk
  • Telefoon 0543-519344
  • Gezien 20 x
  • Snelcode info 21488711

Prijs te hoog? Doe een bod

LET OP! Na verzending ontvang je een e-mail waarmee je de bieding dient te activeren.
Je bod €
E-mail
Bezorgservice
// Oost-Achterhoek--------------------------------------------------->